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Strickstunde

Zwei links – zwei rechts – eine fallen lassen! Dieses Rezept wurde zum ersten Mal beim Heimat- und Geschichtsverein in einer Strickstunde umgesetzt.

Die Idee von Rosi Lebert kam gut an: Gleich 12 Damen kamen zusammen, um die Nadeln gemeinsam glühen zu lassen. Und sie glühten wirklich: Drei Stunden lang haben die Handarbeiterinnen durchgehalten. „Zuhause schaffen wird das nicht“, war dann auch die gemeinsame Erkenntnis. Doch bei Tee und Plätzchen und beim allgemeinen Plausch verflog die Zeit schnell. Und was da alles besprochen wurde! Wie kriege ich die Verse besser hin? Wo gibt es gute und günstige Wolle zu kaufen? Wo sind die Verkäuferinnen kompetent und auch noch freundlich? Was mache ich, wenn ich einen Knuddel gestrickt habe? Alles Fragen, die in der Runde fachmännisch beantwortet wurden. Das war auch das Ziel des Treffens. Wie sich früher die Nachbarinnen zusammengesetzt haben, so sollen in den Wintermonaten die Strickstunden zu einem festen Bestandteil im Jahreskreis des Heimat- und Geschichtsvereins gehören. Alle zwei Wochen wollen sich die Frauen treffen – neue „Mitstricker“ sind herzlich willkommen. „Erzählen, lachen, stricken“ steht über jedem Treffen. Natürlich auch der Austausch von guten Ratschlägen. So haben sich schon beim ersten Mal Jung und Alt zusammengesetzt: Die junge „Strickpraktikantin“ hat erst mal nur zugeschaut, die älteste Teilnehmerin war 85 Jahre alt. Die hatte auch gleich einen Ratschlag bereit: „Normal kann man nur im Winter stricken. Im Sommer rutschen die Nadeln. Deshalb stricke ich mit Bambus-Nadeln!“ Nach fast drei Stunden waren alle überrascht, wie der Socken oder die Strickjacke gewachsen war. „Hier ist es schöner als zuhause! Es ist nicht so langweilig und man kommt viel weiter!“, waren sie sich dann auch einig.

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