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Fresken - Bergmann-Franken

Ein Schmuckkästchen der Gemeinde ist zweifellos das Rathaus, erbaut im Jahre 1899 als Mädchenschule. Im Rathaus befinden sich weitere Fresken des Malers Bergmann-Franken. An einer Wand des Sitzungssaales sieht man das Bildnis der Sagengestalt Ritter Reiner von Heydebach (Abb. 01), der am Schloßknickel (Eingang zur Haibacher Schweiz) eine Burg erbaut haben soll (die Ketzelburg). Sein Wandnachbar (Abb. 02) ist eine Figur in mittelalterlicher Gewandung mit erhobenen Schwurfingern an der einen und einer Urkundenrolle in der anderen Hand, den Grundsatz versinnbildlichend: „Oberstes Gesetz ist das öffentliche Wohl“. Das im Erdgeschoß liegende Trauzimmer atmet zwar auch Feierlichkeit aus, aber dem „Behördlich-Gesetzmäßigen“ ist „ Menschlich-Warmes“ beigesellt. Bergmann-Franken malte an die Wand ein junges Paar mit großer Lieblichkeit. Der fruchttragende Apfelbaum hinter der jungen Frau ist auch ein Sinnbild. Schon früh verbanden die Menschen mit dem Apfel eine Symbolik des Lebens, der weiblichen Kraft und Fruchtbarkeit.

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Lothar Röser
Heimat- und Geschichtsverein
Haibach.Grünmorsbach.Dörrmorsbach

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