2010

Der Heimat- und Geschichtsverein hat gewählt
Jahresversammlung 2010 zeigt Vielfalt der Aktivitäten

Dieter Hock bleibt der Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins. Bei den Neuwahlen wurde er einstimmig in seinem Amt bestätigt. Neuer zweiter Vorsitzender wurde Roland Kunkel. Alle anderen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern wieder gewählt. So bleibt Michael Müller Schriftführer, Hans Mertens Kassier, Beisitzer bleiben Peter Völkel, Claus Hock, Helmut Stowasser, Günther Stahl und Bernhard Allig. Die Leiter der Arbeitskreise gehören ebenfalls dem Vorstand an: Albin Blatt (Denkmalpflege), Burkard Müller (Bildersammlung), Alexander Bäckmann (Vereinsheim), Emil Albert (Heimatgeschichte), Heinz Hock (Archiv) und Peter Uhl (Zeitgeschichte).

Dieter Hock erinnerte in seinem Rückblick an die Höhepunkte des letzten Jahres: Abschluss der Restaurierungsarbeiten an den alten Vereinsfahnen mit Fahnenfest, Präsentation des neuen Bildbandes „So war´s bei uns“ und die Burgentagung in Dörrmorsbach. In diesem Jahr sind Bilderabende in allen Ortsteilen geplant, Führungen und Pflegearbeiten sollen den Kulturweg beleben und die alten Grabsteine auf dem Dorffriedhof werden einen würdigen Platz finden. Höhepunkt des Jahres wird das Dreschfest im September werden. Vorsitzender Dieter Hock freute sich über die stetig anwachsende Mitgliederzahl. Das Durchschnittsalter sei zwar gesunken, doch fehle es an jungen Aktiven, die den Verein in Zukunft weiter beleben können.

Neu gegründet hat sich ein Team, das die zahlreichen Unterlagen des Vereins archiviert und zur Präsentation vorbereitet. Peter Uhl vom Arbeitskreis Zeitgeschichte informierte, dass die technischen Voraussetzungen für das Befragen von Zeitzeugen mittlerweile geschaffen sind. In den nächsten Wochen solle mit den Interviews begonnen werden. Bürgermeister Andreas Zenglein sagte zu, dass durch die Gemeinde an der Brunnenstube zwei neue Ruhebänke aufgestellt werden. Er regte er an, die Haibacher Ortschronik aus dem Jahr 1987 fortzuschreiben. Eine von Claus Hock sehr nett zusammengestellte Bilderschau rundete die Versammlung ab. 

  

Die Jahresgabe des Heimat- und Geschichtsverein zeigt ein Motiv aus dem alten Dorfkern von Haibach um 1946. Der Blick geht vom Wenzelsgässchen in Richtung alter Kirche. Maler des Bildes war Adalbert Hoditschka, ein Heimatvertriebener, der damals in Haibach wohnte.


 

Neuer Bildband erschienen

 "So war´s bei uns" heißt das neue Buch des Heimat- und Geschichtsvereins. „Am Bilderbuch haben wir zwei Jahre gearbeitet“, erklärte Dieter Hock, der Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins. Nach dem Erscheinen des ersten Bandes vor neun Jahren haben sehr viele Ortsbürger ihre  Bilder dem Verein zur Archivierung überlassen. 14000 Bilder wurden digital erfasst und aufbereitet. 180 davon sind im neuen Buch abgedruckt. Sie dokumentieren das Leben in Haibach, Grünmorsbach und Dörrmorsbach in der "guten alten Zeit". Ortsansichten, kirchliches Leben von der Taufe bis zur Bahre, Bilder von Festen, von Gasthäusern und Betrieben und aus der Landwirtschaft werden zeigen, wie die Vorfahren gelebt haben. Ein eigenes Kapitel ist den Menschen selbst gewidmet und zeigt Aufnahmen von Hochzeitspaaren, Familienfotos oder Menschen bei der Arbeit. Das älteste Foto  stammt aus dem Jahr 1887. Es zeigt die Familie des Johann Georg Aulbach (Hans –Jörg), der dem Hans-Jörgen-Hof in Dörrmorsbach seinen Namen gab.  Neu aufgenommen wurden Bilder aus Kriegs- und Notzeiten. Hock erklärt in seinem Vorwort, warum sich der Geschichtsverein die ganze Arbeit in 21 Sitzungen gemacht hat: „Beim Anschauen der Bilder, beim Lesen der Texte, beim Diskutieren darüber im Familien- und Freundeskreis werden längst vergangene Zeiten wieder lebendig. Die Erinnerung an gute und wohl auch nicht immer so gute Zeiten wird bei denen, die sie erlebt haben, wach werden. Die jüngeren Leser dieses Buches, denen die „die gute alte Zeit“ nicht erlebt haben, soll es zum Nachdenken, zum Fragen und zum Vergleichen heutiger und damaligen Lebensumstände anregen. So soll das Buch einen Gesprächsanlass bieten, sich an die alten Zeiten zu erinnern und sie vor der Vergessenheit zu  bewahren.
Das Buch ist zu beziehen im Haibacher Buchladen, in der Hirsch Apotheke, bei Papier Aulbach, im Rathaus, bei Metzger Wombacher, in Grünmorsbach bei Metzger Weber und in der Bäckerei Staab, in Dörrmorsbach im Gasthaus Dölger und bei den Mitgliedern des Heimat- und Geschichtsvereins zum Preis von 18,50 Euro.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Titelbild des neuen Buches des Heimat- und Geschichtsverein s zeigt  bei der Kirschenernte im Jahr 1927 in der Haidebachstraße Ludwig Sommer (auf der Leiter), seine Schwester Theresia (später verheiratete Stöhrer) und beider Neffe Rainer Baumann, der 1942 mit 20 Jahren in der Schlacht um Stalingrad sein Leben lassen musste.


Fahnenfest zum Abschluss der Restaurierung

Das hat die Nepomukprozession noch nie erlebt: 38 Fahnen umrahmten die Prozession zum Standbild des Ortspatrons, des Heiligen Johannes Nepomuk. Seit je her begleiten die Fahnen der Ortsvereine die Prozession. Am Sonntag waren wirklich alle Gruppen gekommen, die Fahnen, Wimpel und Standarten besitzen. Hintergrund für dieses „Fahnenmeer“ war der Abschlussfest der Restaurierung alter Vereinsfahnen ehemaliger Vereine. „Fahnen sind Zeichen der Gemeinschaft“ erklärte Pfarrer Andreas Reuter den Sinn der Segnung und lobte die Vereinsgemeinschaft, dass sie die Erinnerung an die Vorfahren durch die Fahnen wach halte. „Vereine sind die Träger der kommunalen Kultur. Sie sind das Bindeglied der Gesellschaft und erhalten die Liebe zur Heimat aufrecht!“ Dieses Leitmotiv steht über der Arbeit der Vereinsgemeinschaft (VG), die sich in Zusammenarbeit mit der Gemeinde für den Erhalt der Fahnen eingesetzt hat. Ehemalige Vereine haben bei ihrer Auflösung ihre Fahnen der Gemeinde vermacht, damit die Erinnerung an ihr Wirken wach gehalten werde. Da die Fahnen jedoch teilweise in schlechtem Zustand waren, kümmere sich die VG und der Heimat- und Geschichtsverein um die Restaurierung. 40000 Euro kostete es, alle Fahnen wieder „wie neu“ herzustellen. Je nach Finanzlage wurden die die Arbeit in Auftrag gegeben. Zum Fahnenfest konnten sich die Besucher von der Qualität der Restaurierung überzeugen. Alle Fahnen wurden ausgestellt, Geschichten rund um die Vereine an Schautafeln erzählt. Haibach mit seinen Ortsteilen sei im Landkreis für seine „Fahnenkultur“ anerkannt, meinte Dieter Hock vom Heimat- und Geschichtsverein und so sei es eine Verpflichtung der aktiven Vereine, die Erinnerung an ehemalige Vereine für die Zukunft zu bewahren.

Bilder: ----->>>>

 


Neue Veröffentlichung: Haibacher Geschichte(n)
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2007

Heimat- und Geschichtsverein ist 10 Jahre jung

Geschichte bewahren – Heimat gestalten! 
Dieses Motto treibt den Heimat- und Geschichtsverein seit 10 Jahren immer wieder zu Höchstleistungen. Die Restaurierung der Brunnenstube, die Ausgrabungen und der Aufbau der Ketzelburg, einige Bücher, viele Vereinsabende und die aktive Teilnahme an den Dorffesten sind dabei nur die äußeren Zeichen der vielfältigen Aktivitäten. Möglich seien all die Erfolge nur durch den großen Einsatz aller Mitglieder und durch die Unterstützung der Gemeinde, betonte Vorsitzender Dieter Hock in seiner Dankrede. „Welch ein Glück, dass wir den Heimat- und Geschichtsverein haben, der die Geschichte des ganzen Ortes lebendig werden lässt“, sagte Bürgermeister Andreas Zenglein in seinem Grußwort. Er hob besonders die Arbeit der Familienforscher, der Bildersammler und des Arbeitskreises Ortsgeschichte hervor, die fleißige Arbeit geleistet hätten. Auf den europäischen Kulturweg „Ritter, Fürst und Wellekipper“ könnte die ganze Gemeinde stolz sein. Lebendige Geschichte wird erzählt und nicht gelehrt. Dieses Leitwort habe der Heimat- und Geschichtsverein in seinen Arbeiten hervorragend umgesetzt. 

 

Peter Amrhein, der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft, lobte besonders den Einsatz des Heimat- und Geschichtsvereins bei der Restaurierung alter Vereinsfahnen, durch die eine Erinnerung an ehemalige Vereine wach gehalten werde. Den Grund der Erfolge in der kurzen Vereinsgeschichte sah er in der guten Zusammenarbeit der Mitglieder: „Großes gelingt nur, wenn alle perfekt mitspielen.“  

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei den Gründungsmitgliedern bedankte sich die Vereinsführung mit einer Urkunde.

 

 

 

 

Hätten Sie es gewusst?


 

 

Haibach hat eine Burg!

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