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Die folgende Geschichte spielt am Stornackerkopf bevor man zur Marienkapelle abbiegt, dort wo der Bildstock steht: |
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Der Bildstock am Stornackerkopf |
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Dieser Gedenkstein erinnert an die Heimkehr eines Haibacher Mannes von den napoleonischen Kriegen und den Mord am Stornackerkopf |
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Zu Zeiten der Napoleonischen Kriege musste Bayern rund dreißigtausend Mann für den unglücklichen Russlandfeldzug 1812 stellen. Auch aus dem Dorfe Haibach war ein Mann dabei, der sich auf dem Rückzug bis in die Heimat durchschlagen konnte. Die Soldaten, die sich damals retten konnten, brachten eine Menge Geld zurück, das teils aus guter Löhnung, teils aus dem Hab und Gut vieler erfrorener Kameraden stammte. Der Heimkehrer war bereits am Stornackerkopf angelangt, als er überfallen und von Räubern niedergeschlagen und beraubt wurde. Die Mutter konnte ihren sehnlichst erwarteten Sohn nicht mehr in die Arme schließen, sie hatte ihn nicht im Felde verloren, sondern kurz vor Erreichung der Heimat. Der Bildstock, seinerzeit zur Erinnerung an diese Bluttat errichtet, steht noch heute, wenn er auch immer wieder erneuert wurde. Die
Bildbuche Eines Tages wurde der Forstmann von einem fürchterlichen Unwetter überrascht und nahm Schutz unter einer mächtigen Eiche. Es fing schon an zu dunkeln, als er plötzlich durch ein Rassein aufgeschreckt wurde: Kaum zwei Meter vor ihm bewegte sich eine Schlange auf ihn zu, die auf einen Schlüsselbund biß. Kurz entschlossen legte er seine Flinte an, um sie unschädlich zu machen, doch eine ihm bekannte Stimme rief: »Halt ein!« Vor ihm stand die ehemalige Äbtissin. Vor lauter Schreck über diese Erscheinung ließ der Jäger die Waffe fallen und wollte davonlaufen. Das flehentliche Bitten der Erscheinung aber hielt ihn zurück. Sie sprach zu ihm: »Ich habe im Leben schwer gesündigt und muß zur Strafe auf der Erde wandeln, um an Ort und Stelle den Schaden wiedergutzumachen. Gehe hin zur Schlange, sie ist zahm wie ein Lamm, nehme die Schlüssel und gehe hinunter ins Kloster, sie passen zu den Räumen, in denen noch Menschen eingesperrt sind, und befreie sie. Auf diesem Platze aber hier lasse die Gottesmutter wohnen, damit kein Unrecht mehr in diesem Walde geschehe und ich durch die Fürbitten der Menschen bald erlöst werde. Der junge Jägersmann erfüllte der Erscheinung ihren Wunsch, nahm die Schlüssel und ging dahin, und sogleich waren auch die Äbtissin und die Schlange verschwunden. Im Kloster angekommen, hatte er bereits die dem Tode geweihten Menschen gerettet. - An dem Eichenbaum, unter dem er Schutz gesucht hatte, ließ er ein Häuschen errichten und stellte darein eine Muttergottes-Statue. Viel später, der Jäger war längst gestorben, zeigte sich in einer
benachbarten Buche eine Öffnung, in die die Statue genau passte. Die
Nachfolger im Jägeramt erkannten darin eine Fügung Gottes und gaben
der Himmelskönigin in der Höhlung der Buche einen neuen Platz. Bis in
unsere Tage blieb der Baum ein Zufluchtsort für fromme Christen, und
erst in jüngster Zeit haben fleißige Hände eine neue Schutzhülle
geschaffen. |
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Frau Holle Des Teufels krumme Nase Der Schäfer vom Findberg Das Bildstöckchen
Der Schatzgräber auf dem Lufthof Der Sarg am Krebsloch Das Muhkalb
Der Dreifaltigkeitssonntag Die weißen Pferde Der Bildstock am Stornackerkopf
Die Erscheinung im Schemersgrund Der eiserne Ring mit dem Kessel
Der feurige Mann Junker Rainer von Haydebach und die drei Kreuze