|
Die folgende Sage spielt auf dem Gartenberg zwischen Gartenstraße und Waldabteilung Buch |
|
![]() |
Der Dreifaltigkeitssonntag |
|
Der Dreifaltigkeitssonntag wurde in früherer Zeit viel strenger gehalten und gefeiert als heute, und wenn eine Familie da eine Ausnahme machte, konnte wohl folgendes geschehen: Der alte Siebmacher Lorenz Zang wollte an einem Dreifaltigkeitssonntag Ameiseneier für seine »Vogelheck« (Vogelhege) holen. So ging er nachmittags zwischen drei und vier Uhr hinauf zum Gartenberg, wo er welche zu finden wusste. Er hatte schon zu sammeln begonnen, als plötzlich ein heftiger Sturm, begleitet von Blitz, Donner und heftigem Regen, einsetzte. Schnell vergaß er sein Vorhaben und rannte völlig durchnässt in Richtung Schießmauern davon. Ein alter Bekannter hielt ihn auf und fragte ihn, was denn los wäre, am Himmel sei kein Wölkchen zu sehen, er aber sei ja ganz entstellt und nass bis auf die Haut. Die beiden legten sich in die wärmende Sonne am Waldesrand, bis endlich der entgeisterte Lorenz wieder zu sich kam und die unheimliche Begebenheit erzählen konnte. Und von dieser Zeit an wurde auch in der Familie des Lorenz Zang der
Dreifaltigkeitssonntag auf das Strengste gehalten. |
|
Frau Holle Des Teufels krumme Nase Der Schäfer vom Findberg Das Bildstöckchen
Der Schatzgräber auf dem Lufthof Der Sarg am Krebsloch Das Muhkalb
Der Dreifaltigkeitssonntag Die weißen Pferde Der Bildstock am Stornackerkopf
Die Erscheinung im Schemersgrund Der eiserne Ring mit dem Kessel
Der feurige Mann Junker Rainer von Haydebach und die drei Kreuze